Termine

Nächster Dienst 
Aktive Wehr:

02. Juli, 19.00 Uhr


Jugendfeuerwehr:

20. Juni, 18.00 Uhr

Letzter Einsatz

22.05.2018 3:30 Uhr
H1, Türöffnung


12205, 12206

Definitionen

Links

Downloads

 
 

2018

150 Jahre „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“

Am 29. April veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Kuchen anlässlich des 150. Jubiläums einen Tag der offenen Tür. Viele Besucher waren der Einladung gefolgt. Auch eine kleine Abordnung unserer Partnerfeuerwehr „Großklein“ aus der Steiermark war am Vortag angereist. Selbst die Sonne strahlte mit den Kameraden. So kam es nicht selten vor, dass Pater Joseph und Pfarrer Ebinger beim ökumenischen Gottesdienst vor der Feuerwache mit zugekniffenen Augen zu den Gästen blickten. Im Anschluss an den Gottesdienst übernahm Kommandant Andreas Kristen das Wort und begrüßte alle Gäste.

Gegründet am 23. Februar 1868 hatte sich seitdem vieles verändert. Wo man am Anfang noch mit Kübeln und Handspritzen dem Feuer begegnete, sind die heutigen Löschfahrzeuge nicht mehr wegzudenken. Doch eines ist in den 54750 Tagen gleichgeblieben – die Kameradschaft, der Grundstein des „Ehrenamtes Feuerwehr“, so Kreisverbandsvorsitzender Ulrich Volz. Auch die Kameraden unserer Partnerfeuerwehr ergriffen das Wort. Als kleines Mitbringsel zum 150. Jubiläum, davon 47 Jahre Partnerschaft Großklein, überreichten sie der Wehr 15 Flaschen Wein, für jedes Jahrzehnt eine. Doch Altkommandant Hammer hatte noch eine weitere Überraschung im Gepäck. Neben den Flaschen Wein überreichten Sie Andreas Kristen und Ulrich Vetter eine Statue des heiligen St. Florian, Schutzpatron der Feuerwehr.

Auch Bürgermeister Bernd Rößner hatte eine Kleinigkeit für die Kameraden parat. Um das Jubiläum gebührend feiern zu können, stellte er den Kameraden 1000€ zur freien Verfügung.
Als alle Redner fertig waren, lud Kommandant Andreas Kristen zum gemütlichen Teil ein. Neben warmen Speisen gab es auch Kaffee und Kuchen. Des Weiteren konnte jeder Gast selbst einmal ausprobieren, wie es ist einen Brand mit dem Feuerlöscher zu bekämpfen. So stellte sich unser Bürgermeister erfolgreich dieser Aufgabe und schaffte es das Feuer zu löschen.

Neben den aktuellen Fahrzeugen gab es auch alte Pumpen, die immer noch lauffähig sind, und historische Wägen aus der Zeit der SBI um 1900 zu bestaunen. Auch für die Kleinen war gesorgt, diese konnten sich die Zeit in der Hüpfburg vertreiben.

Am nächsten Tag fand dann der traditionelle Maibaumhock statt. Wie immer wurde der Baum am Abend mit purer Manneskraft der Kameraden gestellt. Trotz des schlechteren Wetters, das zwischendrin für kleinere Regenschauer sorgte, war das Fest noch stärker besucht als am Vortag. Hier waren auch viele Besucher dabei, die bereits am Vortag mit uns unser 150. Jubiläum gefeiert hatten.

In diesem Sinne danken wir der Gemeinde für die Spende und allen, die uns bei unserem Fest unterstützt hatten. So danken wir Pater Joseph und Pfarrer Ebinger, dem Posaunenchor, dem Musikverein, den Eltern unserer Jugendfeuerwehr, Patrick Schneider und natürlich den Kameraden aus Großklein, die extra die lange Reise auf sich genommen hatten, um mit uns zu feiern.

Jugendliche übernehmen Feuerwehrwache

Von Freitag, dem 06.04 bis Samstag, 07.04. gehörte die Feuerwache ganz der Jugendfeuerwehr. Denn hier stellten die Jugendlichen den Alltag einer Berufsfeuerwehr nach. Wie in der richtigen Berufsfeuerwehr, wurden die Jugendlichen in verschiedene Dienste eingeteilt, dazu zählte der Küchendienst, die Zentrale musste besetzt und nach jedem Einsatz musste nach den Fahrzeugen gesehen werden. Nachdem alles eingeteilt war und sich die Jugendlichen und die Betreuer eingerichtet hatten, startete der Dienst gegen 17:45 Uhr mit einem kleinen Theorieunterricht unseres Vizekommandanten Uwe Hofer von den Aktiven. Im Anschluss folgte ein Erste-Hilfe-Kurs durch unseren Kommandanten Andreas Kristen. Dann war es so weit. Neben unzähligen Anrufen, die nichts mit der Feuerwehr zu tun hatten, kamen zwischendrin auch diverse Einsatzszenarien. War dies der Fall, wurde der Hausalarm ausgelöst und die Jugendlichen begaben sich zum zugeteilten Fahrzeug. So durfte das erste Fahrzeug eine Ölspur am B10 Parkplatz beseitigen, während die anderen eine Person vom Baum retteten. Weitere kleinere Übungen, unter anderem auch Fehlalarme folgten. Zwischen den einzelnen Übungen spielten die Jugendlichen und Betreuer auf dem Hof Fußball oder vertrieben sich anderweitig die Zeit. Dann war es endlich soweit und der Küchendienst richtete das Vesper her.

Frisch gestärkt wollten die Teilnehmer erst einmal ihr Essen in Ruhe verdauen, doch die nächste Übung wartete nicht lange. Diesmal handelte es sich um ein gemeinsames Szenario. Im Espan an der Wendeplatte hatte ein Container Feuer gefangen. Gemeinsam brachten die Jugendlichen den Brandherd unter Kontrolle und löschten das Feuer. Es war bereits spät am Abend als sich die Jugendlichen endlich beim Filmschauen etwas Ruhe gönnen konnten. Doch auch dieser wurde gegen halb zwei vom Hausalarm unterbrochen. Am alten Festplatz wurde eine Person vermisst. Aufgeteilt in zweier Trupps durchforsteten die jungen Feuerwehrler mit Handstrahlern den Platz und konnten so die Person zeitnah finden. Nachdem der Dummy versorgt und zum Einsatzfahrzeug gebracht worden war, kehrten alle wieder in die Wache zurück. Damit war der erste Tag beendet.

Bereits früh am Morgen waren die ersten wieder fit. Alle warteten gespannt auf das Frühstück, damit sie möglichst zeitnah wieder mit den Übungen fortfahren konnten. Doch hier hatten die Betreuer andere Pläne und starteten den Tag mit einem Kellerbrand in der Bäckerei Kiene. Beim Eintreffen der Fahrzeuge war der untere Bereich bereits stark verraucht. Wie bei den Großen wurden die Einsatzmittel zügig aufgebaut. Beim Absuchen des Kellers hatten die Jugendlichen dann doch einige Probleme mit der Orientierung. Als alle Brandherde gefunden waren, konnten die Jugendlichen in der Backstube frühstücken. Der weitere Verlauf des Tages wurde von zahlreichen Übungen gefüllt, welche das breite Spektrum an Feuerwehreinsätzen nachstellen sollten. Am Abend war es dann an der Zeit die Wache zu säubern und wieder auf Vordermann zu bringen. Damit endete der Dienst der „Berufsjugendfeuerwehr“ Kuchen.

Besonders bedanken möchten wir uns bei P.S. Container Service für das Stellen des Brandcontainers und bei Andreas Kiene für den unvergesslichen Einsatz im Keller mit anschließendem Frühstück in der Backstube. Beide Szenarien werden den Jugendlichen noch lange im Gedächtnis bleiben.

 

 

 

Wir gratulieren unseren Kameraden Dustin Bomm und Kevin Harth zum erfolgreichen Abschluss des Grundlehrganges.

Der 70-stündige Lehrgang fand in Vollzeit vom 17.03. bis 24.03. in Göppingen statt. Hierbei haben sich die Kameraden die grundlegenden Taktiken für den Feuerwehreinsatz angeeignet. Am letzten Lehrgangstag fanden dann die schriftliche und die praktische Prüfung an der EWS Arena statt.

Unserem Kameraden Simon Barthel gratulieren wir zur bestandenen Sprechfunkerausbildung.

Dieser Lehrgang dauerte zwei Tage und fand in Deggingen statt. Hierbei lernte der Kamerad den richtigen Umgang mit dem Funkgerät und den dazugehörigen Bestimmungen kennen.

Christbaumsammeln

13.01.2018 | Pünktlich um neun ging am Samstag den 13. Januar der Melder los - der allwöchentliche Probealarm. Kurz darauf setzten sich die Fahrzeuge vor der Feuerwache in Bewegung und es waren bereits die ersten Rufe „Christbaumsammelaktion!“ im Ort zu hören.

Wie jedes Jahr sammelten wir auch dieses Jahr am ersten Samstag nach den heiligen 3 Königen die verbannten Christbäume ein. Da der Feiertag selbst auf einen Samstag fiel, wurden die Bäume in diesem Jahr erst so spät eingesammelt. Zusammen mit der Jugendfeuerwehr sammelten die Kameradinnen und Kameraden die Bäume von den Gehwegen ein und brachten diese zum Grünmassesammelplatz. Gegen 12 Uhr waren alle Gruppen fertig und kehrten in die Wache zurück.  Hier konnten sich alle bei einem gemeinsamen Mittagsessen stärken, um anschließend in den Rest des Tages zu starten.

Herzlich bedanken wir uns für die zahlreichen Spenden und wünschen allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern einen guten Start.

Feuerwehr trauert um Karl Riethmüller